Austausch zur Zukunft der Logistik: IG Nettelkrögen beim KLIMAready‑Workshop zur E‑Lkw‑Ladeinfrastruktur


Auch Vertreter der Interessengemeinschaft Nettelkrögen nahmen kürzlich am Workshop des Projekts KLIMAready teil – einem durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten und von der Freien und Hansestadt Hamburg kofinanzierten Vorhaben. Das Treffen brachte Unternehmen, Verwaltung, Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung an einen Tisch, um ein für die Zukunft unseres Standorts hochrelevantes Thema in den Fokus zu rücken: die Ladeinfrastruktur für elektrische Lkw rund um den Hamburg Airport.

Der Verkehrssektor verursacht in Hamburg rund 28 % der CO₂‑Emissionen. Damit ist klar: Ohne eine deutliche Reduktion im Transportbereich lassen sich die regionalen Klimaziele nicht erreichen. Ein zentraler Baustein ist der Umstieg auf elektrische Lkw – doch dieser gelingt nur, wenn auch die passende Ladeinfrastruktur vorhanden ist.
Gerade im Umfeld des Hamburger Flughafens wird die Bedeutung deutlich: Hier treffen zahlreiche Logistikverkehre aus verschiedenen Richtungen aufeinander. Zudem liegt die Region direkt an der Schnittstelle zwischen Hamburg und Schleswig‑Holstein – ein wichtiger Knotenpunkt für Unternehmen aus beiden Bundesländern.

Im Workshop gaben Expertinnen und Experten von hySOLUTIONS, der WTSH (Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig‑Holstein) sowie der Nord-Spedition wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Trends rund um E‑Lkw und Ladeinfrastruktur.
Unsere beiden Vertreter lobten besonders die hohe Praxisnähe der Beiträge und den offenen Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteursgruppen.
Ergebnisse des Workshops
Im Laufe der Veranstaltung wurden zentrale Fragen gemeinsam beleuchtet und erste Lösungsansätze erarbeitet:

Konkrete Bedarfe für den Aufbau einer E‑Lkw‑Ladeinfrastruktur im Umfeld des Hamburg Airport wurden sichtbar gemacht.
Herausforderungen aus Unternehmens-, Verwaltungs- und Betreiberperspektive kamen gleichermaßen zur Sprache.
Es wurden erste Handlungsfelder identifiziert, in denen eine vertiefte Zusammenarbeit sinnvoll und notwendig ist.

Für die IG Nettelkrögen war besonders spannend zu sehen, wie stark der eigene Standort in diesen regionalen Transformationsprozess eingebunden ist – und welche Chancen sich für ansässige Unternehmen ergeben können.